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Aktuelles

Gesund altern dank guten Impfschutz – Impfen als Gesundheitsvorsorge bei Senioren

Das Ethno-Medizinische Zentrum e. V. möchte im Rahmen seiner bundesweiten „MiMi (mit Migranten für Migranten) Impfschutzinitiative Deutschland“ auf den hohen gesundheitlichen Nutzen von Impfungen speziell für Senioren aufmerksam machen.

Ein neues Blumenbeet anlegen und Saisonpflanzen austauschen, Gestrüpp entfernen oder größere Pflanzen umsetzen. Für die meisten Gartenbesitzer ist die Gartenpflege in erster Linie eine willkommene Möglichkeit die Natur ganzjährig zu genießen und sich dabei leicht zu entspannen. Überdies ersetzt die körperliche Tätigkeit auch so manche Sportart und hält fit. Nicht von ungefähr stellte Gartenarbeit hierzulande auch im Jahr 2015 die beliebteste Freizeitaktivität dar. Dies gilt besonders für Senioren, von denen rund jeder Fünfte täglich Zeit in seinem Garten verbringt.

Doch gerade bei der Gartenarbeit kommt es immer wieder zu kleineren Verletzungen mit Dornen oder schmutzigen Holzsplittern, zu Schürfwunden oder Schnittverletzungen. Leider weisen vor allem ältere Erwachsene in Deutschland erhebliche Impflücken auf und stehen daher öfters in Gefahr sich über offene, auch kleinste Wunden mit dem im Boden lebenden Erreger für Tetanus zu infizieren. Tetanus selbst ist eine schwerwiegende Erkrankung mit Krämpfen der Kau- und Gesichtsmuskulatur, später auch Krämpfen am ganzen Körper, wobei die Komplikationen tödlich sein können, wie der Fall einer ungeimpften Rentnerin erst kürzlich zeigte. 

Dabei kann Tetanus effektiv durch eine Impfung verhindert werden. Im Erwachsenenalter sollte alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung erfolgen. Zu den Impfungen, deren Auffrischung von der Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen wird, gehören Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und bei Indikation Poliomyelitis. Anfallende Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. 

Hohe Impfraten bei Senioren helfen, Krankheiten zu vermeiden oder deren Verläufe abzuschwächen und haben einen wesentlichen Anteil bei der Gewährleistung eines gesunden Alters. Ob es sich um die Behandlung einer Schnittwunde oder das Aufsuchen eines Arztes aus einem anderen Grund handelt, um auch im höheren Alter einen umfassenden Gesundheitsschutz zu garantieren, sollte jeder Arztkontakt genutzt werden, um zugleich den altersgerechten Impfschutz zu kontrollieren und eventuell zu vervollständigen. 

Das Ethno-Medizinische Zentrum e. V. (EMZ) ist ein gemeinnütziger Verein, der bundesweit im Bereich Migrantengesundheit tätig ist. Seit 2010 fördert die Sanofi Pasteur MSD GmbH die mehrsprachigen Präventions-, Aufklärungsarbeiten und Informationsmaterialien des EMZ zum Thema Impfen. 

Gesund altern dank guten Impfschutz

 

Gut geschützt die Urlaubsreise antreten – Impfberatung ist wichtiger Teil der Urlaubsvorbereitung

Das Ethno-Medizinische Zentrum e. V. möchte im Rahmen seiner bundesweiten „MiMi (mit Migranten für Migranten) Impfschutzinitiative Deutschland“ und in Anbetracht der bevorstehenden Sommerferien auf die Wichtigkeit reisemedizinischer Beratung aufmerksam machen.

Die weltweite Bedeutung des Tourismus nimmt kontinuierlich zu. Laut dem Welttourismus Barometer stieg allein im letzten Jahr die Zahl der Reisetouristen um 4,4% auf eine Rekordhöhe von 1,18 Milliarden an . Ein Aktivurlaub, Citytrips oder längere Fernreisen gehören auch für die hiesige Bevölkerung mit Migrationshintergrund zum festen Bestandteil der Erholungs- und Freizeitaktivitäten.

Ob man in einem exotischen Land an einer Safari teilnimmt oder die Verwandten in der Heimat besucht, jede Reise außerhalb der gewohnten Umgebung ist mit einem erhöhten Risiko verbunden, sich mit Krankheitserregern anzustecken und bieten daher einen guten Anlass, bei einer empfohlenen reisemedizinischen Beratung neben erforderlichen Reiseimpfungen zugleich den altersgerechten Impfschutz zu überprüfen und eventuell zu vervollständigen. Zu den Impfungen, deren Auffrischung von der Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen wird, gehören Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio. Anfallende Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Vor allem in Ländern mit warmem oder tropischem Klima besteht ein erhöhtes Risiko, sich mit Krankheitserregern anzustecken. Doch auch für Reisen im Mittelmeerraum (inklusive Türkei, Osteuropa und vorderer Orient) sind zusätzliche Impfungen wie z.B. gegen Hepatitis A und Typhus empfehlenswert.

Bei Reiseimpfungen sind vor allem die folgenden zwei Punkte zu beachten: Bei vielen Impfungen sind mindestens sechs bis acht Wochen erforderlich, um einen ausreichenden Impfschutz aufzubauen. In einigen Ländern sind für die Einreise bestimmte Impfungen, z.B. gegen das durch tag- und nachtaktive Mücken übertragbare Gelbfieber, vorgeschrieben. Wird die Impfung zu kurzfristig vor der Reise verabreicht (z.B. die Gelbfieber-Impfung und die Meningokokken-Impfung bei Mekka-Pilgern), erkennt diese die Einreisebehörde nicht an - die Einreise ins Urlaubsland wird nicht gestattet. Beginnen sie daher rechtzeitig mit entsprechender Planung. In jedem Fall gilt: lieber spät als gar nicht. Auch bei einer Last-Minute-Reise sollten Sie sich um eine gute Vorsorge kümmern.

Die Kosten für die von der STIKO empfohlenen Auffrischimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Reiseimpfungen sind keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Viele Kassen erstatten die Kosten jedoch als freiwillige Leistung zumeist über die Kostenrückerstattung. Es empfiehlt sich, die Kostenübernahme vorab schriftlich zu klären.

Grundsätzlich ist vor jeder Reise ins Ausland eine reisemedizinische Beratung zu empfehlen. Sie bietet eine gute Gelegenheit, neben der Abklärung der notwendigen Reiseschutzimpfungen zugleich den altersgerechten Impfschutz zu überprüfen und wenn nötig zu vervollständigen.

Das Ethno-Medizinische Zentrum e. V. (EMZ) ist ein gemeinnütziger Verein, der bundesweit im Bereich Migrantengesundheit tätig ist. Seit 2010 fördert die Sanofi Pasteur MSD GmbH die mehrsprachigen Präventions-, Aufklärungsarbeiten und Informationsmaterialien des EMZ zum Thema Impfen.

Gut geschützt die Urlaubsreise antreten

 

Einführungsbuch zur Religion, Bräuchen und Geschichte der Êziden ist wieder erhältlich

Seit mehr als 800 Jahren wird in der Literatur von Yeziden berichtet, die sich selbst Êziden nennen, was so viel wie „von Gott erschaffen“ bedeutet. Mit der Besetzung ezidischer Gebiete im Nordirak durch die Organisation Islamischer Staat setzt sich die Odyssee der Verfolgung und Zwangsislamisierung dieser kurdisch-sprachigen religiösen Minderheit heute fort. Zugleich steigt aber auch das öffentliche Interesse für die Bräuche und Überlieferungen der Êziden, die nur wenige schriftliche Dokumente über ihre Religion und Kultur haben.

In Zusammenarbeit mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum veröffentlichte Jan Ilhan Kizilhan, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen, mit dem Buch „Wer sind die Êziden? - Êzidische Kinder und Jugendliche stellen Fragen zu ihrer Religion, Identität und Migration“ eine bündige Übersicht zur Religion, den Bräuchen und der Geschichte der Êziden. Das Buch, sowohl in Deutsch wie auch Kurdisch verfasst, entstand aus einem Dialog und Wissensaustausch des Autors mit ezidischen Schülerinnen und Schülern an verschiedenen Schulen in Deutschland. Es behandelt das Êzidentum und die Schöpfungsgeschichte der Êziden, klärt über Feste und Rituale auf, gibt Auskunft über soziale Regeln und das Verhältnis dieser religiösen Minderheit zu anderen Religionen. Neben einer weiterführenden Literaturauswahl enthält das Buch auch in einen Sonderteil, der sich speziell an die Eltern richtet. Dieser enthält Hintergrundinformationen und praktische Ratschläge zum Thema Krieg, Trauma sowie Religion und Erziehung.

Das Buch „Wer sind die Êziden? - Êzidische Kinder und Jugendliche stellen Fragen zu ihrer Religion, Identität und Migration“ist aktuell wieder erhältlich und kann beim Ethno-Medizinischen Zentrum zum Preis von 10 Euro (inkl. Versand) telefonisch oder per Mail bestellt werden.

Neues Handbuch für die Interkulturelle Gesundheitsförderung von Kindern!
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz, Landesverband Westfalen-Lippe e. V. veröffentlichte das Ethno-Medizinische Zentrum e. V. zu Beginn des Jahres 2012 ein Handbuch mit zahlreichen praktischen Handlungshilfen für Erzieher, die Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren in den unterschiedlichsten Einrichtungen betreuen. Diese Zielgruppe hat als eine unter wenigen den direkten Kontakt zu einer großen Anzahl an Kindern und Eltern. Des Weiteren werden Erzieher und Betreuer von fast allen Eltern als hoch kompetente Fachkräfte respektiert und ihrem Rat wird meist hohe Beachtung geschenkt.
Zu den Zielen des Handbuches „Gesunde Kinder: Ein Handbuch für die Interkulturelle Gesundheitsförderung in Erziehung, Pädagogik und Beratung“ gehört es, das Erziehungspersonal mit migrations- und kulturbedingten Unterschiede im Gesundheitsverhalten und in der Gesundheitserziehung vertraut zu machen. Mit Hilfe umfangreicher Informationen zu ausgewählten Besonderheiten in Lebensweisen der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie Hinweise, wie man angemessen darauf reagieren und erfolgreich mit den Eltern kooperieren kann, soll das Konzept der Interkulturellen Gesundheitsförderung fest in die Kindertageseinrichtungen etabliert werden. Den inhaltlichen Schwerpunkt des Buches bietet ein Kapitel mit konkreten Maßnahmen der Interkulturellen Gesundheitsförderung zu insgesamt 10 Gesundheitsthemen. Das Buch kann derzeit direkt beim Verlag für Wissenschaft und Bildung (VWB-Verlag) bestellt werde.

 

 

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Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.
Königstraße 6
30175 Hannover
Tel. 0511/168-41020
Fax 0511/457215
Email: info@ethnomed.com

 

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