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MiMi NRW

Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das Bundesland mit den meisten ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Hier leben auch bundesweit die meisten Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Mittlerweile hat fast jeder vierte Einwohner in Nordrhein-Westfalen (22,9 %) eine Zuwanderungsgeschichte, das sind ca. 4,3 Millionen Menschen. Dies stellt die Gesellschaft in vielen Bereichen vor neue Herausforderungen. Auch im Gesundheitswesen sind die Institutionen und Fachkräfte mit Menschen anderer sprachlicher und kultureller Herkunft konfrontiert. Für eine bessere Versorgung ist es nötig, dass Migrantinnen und Migranten dazu bewegt und befähigt werden, sich auf das medizinische Angebot in Deutschland einzulassen. Fachkräfte und Institutionen sind gefragt, ihrerseits die Herausforderung der interkulturellen Öffnung anzunehmen und sich mit den daraus resultierenden Schwierigkeiten und Besonderheiten auseinanderzusetzen. 

Das Ziel des MiMi-Projekts Nordrhein-Westfalen ist die nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. In diesem Rahmen sollen Mediatorinnen und Mediatoren dazu befähigt werden, sich aus eigener Initiative verantwortungsbewusst für ihre eigene Gesundheit und die ihrer Landsleute einzusetzen – auf dass auch bei diesen das Bewusstsein und die Eigenverantwortung für die Gesundheitgefördert und gestärkt wird.  

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden an 15 MiMi-Standorten (Bielefeld, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Münster, Bochum, Ennepe-Ruhr-Kreis/ Hagen, Düsseldorf, Leverkusen, Köln, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Gütersloh, Kreis Mettmann und Kreis Düren) Migrantinnen und Migranten zu Gesundheitsdiatorinnen und Gesundheitsmediatoren geschult.

Ein weiterer Baustein des Projekts ist der Gesundheitsleitfaden zum Thema „Gesundheit von Eltern und Kindern in Nordrhein-Westfalen“. Diese Informationsbroschüre liegt in insgesamt 15 Sprachen vor. Sie bietet Migrantinnen und Migranten in NRW die Möglichkeit, sich umfassend über Eltern- und Kindergesundheit zu informieren. Der Leitfaden enthält ein Adressverzeichnis mit den wichtigsten Einrichtungen zur Prävention und Gesundheitsförderung in Nordrhein-Westfalen. 

Auskunft und Informationen erhalten Sie bei
Ethno-Medizinisches Zentrum e. V.
Königstraße 6
30175 Hannover
www.ethno-medizinisches-zentrum.de
Dipl.-Psych. Ahmet Kimil
Tel.: 0511-168 410 19

Klara Starikow
Tel.: 0511-168 410 37
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Informationen zum Projekt sind außerdem im Internet verfügbar:www.bkk-promig.de 

 

 

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  Kontakt

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.
Königstraße 6
30175 Hannover
Tel. 0511/168-41020
Fax 0511/457215
Email: info@ethnomed.com

 

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